SURAKARTA

Aufstellung der Spielsteine zu Beginn des Spiels. Die Spieler stehen sich mit jeweils 12 Spielsteinen gegenüber.

(Quelle: wwww.ravensburger.de; www.cliquenabend.de; de.wikipedia.org;)

Surakarta kam Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa und ist hier nach der indonisischen Stadt Surakarta auf Java benannt, wo man es mit Muscheln spielt.

AUSGANGSSITUATION

Zwei Spieler spielen mit jeweils 12 Steinen gegeneinander. Wie auf dem Bild stehen sich die gegnerischen stein in 2 Reihen gegenüber. Bei jedem Zug wird entweder ein Stein gezogen oder geschlagen.

ZIEL

Bei Surakarta geht es darum, sämtliche gegnerischen Spielfiguren zu schlagen. Strategie spielt hier eine sehr wichtige Rolle. Kein Spieler möchte einen Fehler begehen und da man auch von hinten aufgrund der Kreisbewegungen geschlagen werden kann, muss man sich immer auf das ganze Spielfeld konzentrieren.

SPIELZÜGE

Es wird abwechselnd jeweils ein Stein pro Runde gezogen. Ein einfacher Zug ohne Schlagen kann vorwärts, rückwärts in wahlweise waagrechter, senkrechter oder auch diagonaler Richtung auf jeden freien angrenzenden Punkt gezogen werden.

SCHLAGEN

Bei einem schlagenden Zug wandert der Stein eine Linie auch über mehrere unbesetzte Felder entlang – wobei die Reise mindestens über einen der 8 Bögen führen muss – bis er auf einen gegnerischen Stein trifft, den der Spieler dann entfernen darf. Kreise darf man nur durchfahren, wenn man danach auch schlägt.

Weitere Spielanleitungen

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Warum Brettspiele spielen

Lebendige Kulturgeschichte
Brettspiele sind die Vorläufer der modernen Spiele und Spielekonsolen. Auch früher wurden gern Strategie- und Glücksspiele gespielt. Die ältesten Funde stammen von vor ca. 6000 Jahren und ihre Wurzeln finden sich vor allem in Nordafrika, Asien und dem fernen Osten, den Schauplätzen der frühen Hochkulturen. Brettspiele sind über Jahrhunderte hinweg ausgeklügelte Regelwerke, die überraschend komplexe Denkweisen fordern und fördern.

Du bist nicht allein
Um Brettspiele zu spielen, muss man mindestens zu zweit sein. Gemeinsames Spielen ist gemeinsames Erleben und fördert Werte wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Brettspiele fördern zwischenmenschliche und geistige Kompetenzen. Spielen mit Brettspielen schafft eine Ebene der Verantwortlichkeit, des Verstanden werdens, einen Konsens. Das Gefühl von Gemeinsamkeit schafft Zusammenhalt.

Das Brett mach keine Unterschiede
Ob arm oder reich, dick, dünn, klein, groß – Brettspiele stehen für Spaß am Spiel – unabhängig von Herkunft, Beruf und Hautfarbe. Sie sind ein Statement für kulturelle Vielfalt und Toleranz.


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